    
    

Durch das Bleaching kann je nach vorliegender Verfärbung und gewünschter Zahnaufhellung innerhalb weniger Anwendungen eine deutlich sichtbare Veränderung der Zahnfarbe erreicht werden. Hierzu wird von der Zahnärztin / dem Zahnarzt eine weiche durchsichtige Schiene nach dem entsprechenden individuellen Kieferabdruck hergestellt. Diese Schiene wird mit einem entsprechenden Bleichgel gefüllt und muss für einige Stunden bzw. über Nacht getragen werden.
Ist nur ein einzelner Zahn verfärbt - dies kann z.B. nach einer Wurzelbehandlung geschehen - kann das "Einzelzahn-Bleaching" angewendet werden. Hierzu wird das aufhellende Mittel in den Zahn eingebracht und dort mehrere Tage belassen. Diese Behandlung muss einige Male wiederholt werden, bis der gewünschte Erfolg eingetreten ist.
Die Verfahren, die in der modernen Zahnheilkunde zum Aufhellen der Zähne verwendet werden, sind nicht aggressiv und ziehen deshalb normalerweise keine Schäden an den Zahnoberflächen nach sich. Gelegentlich auftretende unerwünschte Nebenwirkungen wie Reizungen des Zahnfleisches bzw. eine verstärkte Sensibilität der Zähne gegenüber Kälte klingen innerhalb kürzester Zeit nach Absetzen der Therapie wieder ab. Zu beachten ist jedoch, dass entsprechende Bleichmittel nur vom fachkundigen Personal angewendet werden sollen.

Information der DGZMK
"Zucker ist der Hauptfeind der Zähne". Hinter diesem Satz verbirgt sich viel
Wahres. Doch obwohl dieser Sachverhalt bereits seit langem immer wieder von
Zahnärzten erläutert wird, schaffen es nur wenige Patienten, ihre Zähne und ihr
Zahnfleisch durch bewusste Ernährung gesund zu erhalten. Warum ist nun aber
Zucker für die Zähne schädlich, und was kann man zur zahngesunden Ernährung tun?
Zucker schädigt die Zähne nicht direkt, sondern Zucker wird zuerst (auch) von
Bakterien in den Zahnbelägen "verzehrt". In den Bakterien wird Zucker zu Säuren
abgebaut. Diese Säuren greifen den Zahn an und führen schließlich zum kariösen
Zahn. Ohne Zahnbelag und seine Bakterien könnte daher selbst viel Zucker die
Zähne nicht schädigen. Aber: Wer schafft es schon, seine Zähne regelmäßig
absolut sauber zu halten? Wohl kaum einer. Deshalb ist eine ausgewogene
Ernährung zur Gesunderhaltung der Zähne wichtig.
Zahnbewusste Ernährung bedeutet zunächst nicht, auf Zucker völlig zu verzichten.
Es kommt auch nicht so sehr auf die Gesamtmenge der verzehrten zuckerhaltigen
Nahrung an. Wichtig ist aber, die Häufigkeit des Zuckerverzehrs zu verringern.
Reduzieren Sie die Anzahl zuckerhaltiger Zwischenmahlzeiten. Putzen Sie
möglichst hinterher Ihre Zähne. Ganz besonders wichtig ist dies am Abend. Wird
vor dem Schlafen als letztes Süßes gegessen oder getrunken, so haben die
Bakterien in den Zahnbelägen die ganze Nacht Zeit, um zahnzerstörende Säuren zu
produzieren. Also: Kein "Betthupferl" und auch keinen süßen "Schlaftrunk" mehr.
Achten Sie auch bei Ihren Kindern darauf, daß Süßigkeiten seltener als bislang
verzehrt werden. Denken Sie daran, daß auch Erfrischungsgetränke (Säfte,
Limonade, Cola) Zucker enthalten können. Wenn Sie einmal darauf achten, werden
Sie sich wundern, in wievielen Zwischenmahlzeiten Zucker enthalten ist.
Für diejenigen, die von regelmäßigen süßen Zwischenmahlzeiten nicht lassen
können, gibt es einen Ausweg: Nehmen Sie zahnschonende Produkte. Zahnschonende
Produkte enthalten anstelle von Zucker verschiedene Zuckeraustauschstoffe. Sie
erkennen diese Produkte an dem Symbol "Zahnmännchen mit Schirm". Aus den
Zuckeraustauschstoffen in den so gekennzeichneten Produkten können die Bakterien
der Zahnbeläge keine oder nur sehr geringe Mengen Säure herstellen.
Einige Nahrungsmittel enthalten selber Säuren, und diese Säuren können die Zähne
schädigen, ohne daß Bakterien beteiligt sind. Derartige Schäden sind zwar keine
Karies, aber auch sie müssen nicht sein und können vermieden werden.
Säurehaltige Nahrungsmittel sind unter anderem Obst, Joghurt, Säfte. Aber auch
hier gilt: In normalen Mengen verzehrt tritt kein Schaden auf, erst bei stark
erhöhtem und einseitigem Verzehr solcher Nahrungsmittel können Schäden
auftreten. Direkt nach dem Genuß saurer Speisen und Getränke sollten die Zähne
im übrigen nicht geputzt werden, sondern es sollte mit Wasser oder
Fluoridspüllösung gespült werden.
Weitere Erläuterungen und Hinweise hierzu speziell für Sie und Ihre Familie
erhalten Sie bei Ihrem Zahnarzt.
Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, haben Sie schon viel für die Gesunderhaltung
Ihrer Zähne getan. Am wirkungsvollsten, auch für Ihr Zahnfleisch, ist die
Vorbeugung jedoch, wenn Sie sich zahnbewusst ernähren, regelmäßige Mundhygiene
betreiben sowie Fluoridierungsmaßnahmen durchführen.

mit / ohne Airflow:
Zur Entfernung von äußerlichen Belägen auf der Zahnoberfläche
genügt oft schon eine professionelle Zahnreinigung. Diese geht über das normale
Entfernen von Zahnstein (harte Beläge) und Plaque (weiche Beläge) weit hinaus.
Mit Hilfe spezieller Instrumente werden auch die hartnäckigsten Beläge, die z.B.
durch den Genuss von Tee, Kaffee oder Tabak verursacht wurden, sorgfältigst -
auch in den Zahnzwischenräumen - entfernt.
Am schonendsten geschieht dies mit Hilfe des Airflow. Airflow ist ein sanftes
"Pulverstrahlverfahren", bei dem mit Hilfe eines gewebeverträglichen feinen
Salzes die unschön verfärbten Stellen der Zähne entfernt werden. Danach erfolgt
die Politur der Zähne, um die erneute Ablagerung von Belägen zu verzögern; denn
je glätter die Zähne sind, desto weniger bleibt haften.
Nach der Zahnreinigung erfolgt eine "Versiegelung" der Zahnoberfläche mit einem
speziellen Fluoridlack, um zu vermeiden, dass sich Bakterien in den
Schmutznischen (Grübchen und Fissuren) des Zahnes einnisten und ungehindert
vermehren können. Neben ästhetischen Gründen dient die professionelle
Zahnreinigung der Vermeidung von Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und
Parodontitis (Zahnbettentzündung).

Damit Sie kariesfrei und gesund im Mund bleiben!
Der Speicheltest gibt Aufschluss darüber, ob unsere Patienten
Karies und/oder Parodontitis gefährdet sind. Er sollte insbesondere durchgeführt
werden:
1. bei kariesgefährdeten Eltern
2. 1 Jahr nach umfangreicher Zahnsanierung
3. bei Zahnregulierung mit festsitzender Apparatur
4. bei Auftreten von Säureschäden
5. wenn sich jährlich mehr als eine Karies neu entwickelt
Wichtige Speichelfunktionen :
natürlicher Reinigungseffekt
antibakterieller Schutz
Neutralisieren von Säuren
Regeneration der Zahnhartsubstanz
AUSSAGEKRÄFTIGE
DIAGNOSTIK !!
Einschätzung des bakteriellen Kariesrisikos...
...durch Laktobazillentest: Viele Laktobazillen bedeuten hohen Zuckerkonsum!
...durch Streptokokkus mutans Test: Karies ist eine Infektionskrankheit durch
Streptokokkus mutans Bakterien!
Mögliche
Therapiemaßnahmen nach Testauswertung:
Steigerung der natürlichen Abwehr
Reduzierung schädlicher Einflüsse
Verminderung krankhafter Bakterien
Planung professioneller vorbeugender Maßnahmen.
|